Strategieberatung im Handel: Von der Analyse zur erfolgreichen Umsetzung

Wie systematische Strategieentwicklung nachhaltigen Erfolg im Handel schafft

Strategische Entscheidungen im Handel werden komplexer

Der Handel befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Steigende Anforderungen, neue Marktteilnehmer und technologische Entwicklungen erhöhen die Komplexität strategischer Weichenstellungen.

Warum systematische Strategieentwicklung entscheidend ist

Strategische Entscheidungen auf Basis von Bauchgefühl führen zu Fehlentscheidungen. Fundierte Analyse schafft Klarheit und reduziert Risiken.
+1% höhere Erfolgsquote bei Expansionen und Transformations-projekten

Die Erfahrung zeigt: Handelsunternehmen, die strategische Entscheidungen auf Basis fundierter Analysen und Marktdaten treffen, weisen eine um durchschnittlich 23% höhere Erfolgsquote bei Expansionen und Transformationsprojekten auf als Unternehmen ohne systematische Strategieentwicklung.

Die zentralen Herausforderungen im Handel

Warum professionelle Strategieberatung unverzichtbar ist

Der deutsche Handel steht vor einem fundamentalen Strukturwandel. Die Transformation des Einzelhandels hat sich in den letzten Jahren massiv beschleunigt, während gleichzeitig die Komplexität strategischer Entscheidungen durch Digitalisierung, verändertes Konsumverhalten und intensivierten Wettbewerb deutlich zugenommen hat.

Die aktuellen Herausforderungen

Verändertes Einkaufsverhalten
Kunden erwarten nahtlose Omnichannel-Erlebnisse und stellen höhere Ansprüche an Service, Beratung und Nachhaltigkeit
Intensivierter Wettbewerb
Globale Plattformen, neue Marktteilnehmer und aggressive Preisstrategien erhöhen den Druck auf etablierte Händler
Margendruck
Steigende Kosten bei gleichzeitig sinkendem Preisniveau erfordern neue Geschäftsmodelle
Technologische Disruption
Digitalisierung betrifft alle Unternehmensbereiche von der Warenwirtschaft bis zur Kundenkommunikation
Differenzierungsschwierigkeiten
Austauschbarkeit von Sortimenten und Konzepten erschwert klare Positionierung

Was ist Strategieberatung im Handel?

Die Kernkompetenzen professioneller Strategieberatung

Positionierung & Marktausrichtung

Worum geht es? Systematische Analyse der Wettbewerbsposition und Marktattraktivität. Entwicklung eindeutiger Positionierungsstrategien. Bewertung von Profilierungsmerkmalen und Differenzierungspotenzialen. Definition des Ziel-Unternehmensprofils und der strategischen Stoßrichtung. Benchmarking mit Branchenbesten und Best-Practice-Konzepten.

Warum ist das wichtig? Ohne klare Positionierung droht die Austauschbarkeit. Handelsunternehmen, die nicht wissen, wofür sie stehen und was sie vom Wettbewerb unterscheidet, geraten in einen reinen Preiswettbewerb mit entsprechender Margenerosion.

Wachstums- und Expansionsstrategien

Worum geht es? Entwicklung datenbasierter Wachstumskonzepte für unterschiedliche Geschäftsmodelle. Skalierungsstrategien für Franchise- und Verbundsysteme. Erschließung neuer Vertriebskanäle und Märkte. Wirtschaftlichkeitsanalysen und Investitionsplanung. Filialnetzoptimierung und Portfoliobereinigung.

Warum ist das wichtig? Opportunistische Expansion ohne systematische Standortauswahl führt zu schwankenden Performances und Fehlinvestitionen. Datenbasierte Expansionsstrategien erhöhen die Erfolgsquote deutlich.

Transformations- und Zukunftsstrategien

Worum geht es? Entwicklung von Omnichannel-Strategien und digitalen Geschäftsmodellen. Neuausrichtung bestehender Geschäftsmodelle an veränderte Marktbedingungen. Konzeption von Customer-Journey-Optimierungen. Integration neuer Technologien und Prozesse. Change-Management und Transformationsbegleitung. Nachhaltigkeits- und ESG-Strategien.

Warum ist das wichtig? Der Strukturwandel im Handel erfordert grundlegende Anpassungen der Geschäftsmodelle. Unternehmen, die zu spät oder falsch reagieren, verlieren nachhaltig an Wettbewerbsfähigkeit.

Funktionalstrategien

Worum geht es? Vertriebsstrategien und Kanaloptimierung (stationär, online, mobile). Sortiments- und Category-Strategien mit Fokus auf Profitabilität. Pricing- und Promotionsstrategien zur Margensteigerung. Personal- und Organisationsstrategien für zukunftsfähige Strukturen. Marketing- und Kommunikationsstrategien zur Markenstärkung.

Warum ist das wichtig? Die Gesamtstrategie muss in konkrete Funktionalstrategien übersetzt werden. Ohne diese Detailarbeit bleibt Strategie graue Theorie.

Workshop-Moderation & Strategieprozesse

Worum geht es? Moderation von Strategieklausuren und Management-Workshops. Begleitung von Visionsentwicklungs- und Strategieprozessen. Sparring mit Geschäftsführung und Vorstand. Einbindung von Führungskräften und relevanten Stakeholdern. Entwicklung von Roadmaps und Umsetzungsplänen.

Warum ist das wichtig? Strategien, die im “Elfenbeinturm” entwickelt werden, scheitern an der Umsetzung. Die Einbindung der Organisation von Anfang an ist erfolgskritisch.

Bei der Neuausrichtung unserer Retail-Strategie waren die BBE Handelsberatung und die IPH Gruppe die richtigen Partner. In gemeinsamen Strategieworkshops bündelten sie ihre umfassende Handels-, Standort- und Immobilienexpertise.
Rainer Beeck, Leiter Geschäftsbereich Commercial Activities, Flughafen München

DER METHODISCHE ANSATZ

Wie erfolgreiche Strategieentwicklung funktioniert

Professionelle Strategieberatung folgt einem strukturierten dreistufigen Prozess, der von der Analyse über die Konzeption bis zur Umsetzungsbegleitung reicht.
[01] Analyse

Strukturierte Bestandsaufnahme der strategischen Ausgangssituation. Analyse der Markt- und Wettbewerbsposition. Bewertung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Identifikation strategischer Handlungsfelder. Benchmarking mit erfolgreichen Konzepten.

Zentrale Fragen:

  • Wo steht das Unternehmen heute?
  • Welche strategischen Herausforderungen bestehen?
  • Welche Optionen sind grundsätzlich denkbar?

Warum ist das wichtig? Diese Analyse bildet die Grundlage für die strategische Ausrichtung. Ohne fundierte Bestandsaufnahme fehlt die Basis für belastbare Entscheidungen.


[02] Konzeption

Je nach strategischer Fragestellung werden unterschiedliche Konzepte entwickelt.

Positionierungs- und Profilierungsstrategie

Wann relevant? Wenn das Unternehmen unter Austauschbarkeit leidet, keine klare Differenzierung hat oder seine Marktposition schärfen muss.
Was wird entwickelt? Entwicklung einer klaren Marktpositionierung mit Differenzierungsmerkmalen. Definition des Ziel-Unternehmensprofils über alle relevanten Dimensionen (Sortiment, Preis, Service, Atmosphäre, Kommunikation). Ableitung priorisierter Handlungsfelder mit konkreten Maßnahmen. Erstellung von Umsetzungsroadmaps mit Meilensteinen. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Investitionsplanung. Entwicklung von Kommunikationsstrategien für interne und externe Stakeholder.

Wachstums- und Expansionsstrategie

Wann relevant? Wenn Wachstum im Fokus steht – sei es durch Expansion, Erschließung neuer Kanäle oder Skalierung bestehender Konzepte.
Was wird entwickelt? Datenbasierte Wachstumsstrategien. Identifikation von Wachstumsfeldern und Marktpotenzialen. Entwicklung von Phasenplänen für systematisches Wachstum. Konzeption von Finanzierungsstrategien. Aufbau von Steuerungs- und Controllingstrukturen für Wachstum. Definition von Erfolgsparametern und KPIs.

Transformations- und Zukunftsstrategie

Wann relevant? Bei grundlegenden Geschäftsmodell-Veränderungen, Digitalisierung, Omnichannel-Integration oder Generationswechseln.
Was wird entwickelt? Transformationsstrategien. Analyse des Kaufverhaltens und der Customer Journey. Konzeption integrierter Omnichannel-Ansätze. Neugestaltung von Prozessen und Strukturen. Change-Management-Konzepte für die Organisation. Technologie- und Investitionsplanung. Risikomanagement und Szenarioplanung.


[03] Umsetzung

Strukturierte Umsetzung der Strategie mit kontinuierlichem Monitoring, Reporting und enger Begleitung des Managements.

Was passiert in dieser Phase? Operative Begleitung der Strategieumsetzung. Implementierung der definierten Maßnahmen mit Projektmanagement. Kontinuierliches Controlling und Monitoring der Zielerreichung. Regelmäßiges Reporting an Geschäftsführung und relevante Stakeholder. Anpassung der Strategie bei veränderten Rahmenbedingungen. Coaching und Sparring mit dem Management.
Warum ist das wichtig? Die beste Strategie nützt nichts, wenn sie nicht umgesetzt wird. Professionelle Begleitung bis zur erfolgreichen Verankerung ist erfolgskritisch.

PRAXISBEISPIELE AUS DEM HANDEL

Wie Strategieberatung in der Praxis funktioniert

Beispiel
[  01  ]
Die folgenden Fallbeispiele (anonymisiert) zeigen unterschiedliche strategische Herausforderungen und Lösungsansätze im Handel

Gemeinsamer Erfolgsfaktor
In allen Fällen war die Kombination aus fundierter Analyse, klarer strategischer Ausrichtung, konsequenter Umsetzung und professioneller Begleitung entscheidend für den Erfolg.

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Strategische Neupositionierung

[01]

Thema: Regionaler Lebensmittelhändler

Ausgangssituation: 45 Filialen in zwei Bundesländern, rückläufige Margen über drei Jahre, zunehmender Wettbewerbsdruck durch Discounter und LEH-Konzerne, fehlende klare Differenzierung

Vorgehen: Umfassende Markt- und Wettbewerbsanalyse, Kundenbefragungen zur Wahrnehmung und zu Erwartungen (3.500 Interviews), Benchmarking mit erfolgreichen Regionalisten, Workshop-Serie mit Geschäftsführung und Bereichsleitern, Entwicklung einer Positionierungsstrategie

Ergebnis: Klare Positionierung als regionaler Frischespezialist mit Fokus auf lokale Produkte und Handwerksqualität, Anpassung von Sortiment (plus 40% regionale Produkte), Warenpräsentation und Kommunikation, nach 18 Monaten Steigerung Kundenzufriedenheit um 23%, Frequenzplus von 8%, Stabilisierung der Margen.

Erfolgsfaktoren: Konsequente Umsetzung über alle Touchpoints, intensive Mitarbeitereinbindung, authentische Kommunikation der regionalen Verwurzelung

Datenbasierte Expansion

[02]

Thema: Fashion-Franchise-System

Ausgangssituation: 80 Standorte mit Wachstumsziel 120, bisherige Expansion eher opportunistisch, schwankende Performance neuer Standorte (nur 60% erreichen Planumsätze), Unsicherheit über optimale Wachstumsgeschwindigkeit

Vorgehen: Entwicklung eines systematischen Expansionsansatzes auf Basis von Marktdaten und Performance-Analysen bestehender Standorte, Definition von Erfolgsparametern und Auswahlkriterien, Entwicklung eines Phasenplans mit Priorisierung, Aufbau von Steuerungsstrukturen für beschleunigtes Wachstum.

Ergebnis: Systematischer Expansionsprozess mit klaren Kriterien und Entscheidungsstrukturen, Eröffnung von 28 Standorten in zwei Jahren, 85% erreichen oder übertreffen Planumsätze (Steigerung von 60% auf 85%), deutlich beschleunigte Expansion bei gleichzeitig reduziertem Risiko.

Erfolgsfaktoren: Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl, strukturierter Prozess, realistische Planung, kontinuierliches Monitoring

Omnichannel-Transformation

[03]

Thema: Möbelhandelsgruppe

Ausgangssituation: 12 Einrichtungshäuser, sinkende Frequenzen über vier Jahre (minus 18%), Online-Wettbewerber gewinnen Marktanteile, vorhandener Online-Shop nicht in Gesamtstrategie integriert, Kannibalisierungsängste zwischen Kanälen

Vorgehen: Analyse des Kaufverhaltens und der Customer Journey im Möbelhandel, Bewertung der bestehenden Online- und Offline-Fähigkeiten, Entwicklung einer integrierten Omnichannel-Strategie, Konzeption digitaler Services (Online-Terminbuchung, virtuelle Beratung, Verfügbarkeitsanzeige, Augmented Reality), Neuausrichtung der Filialen mit Fokus auf Beratung und Erlebnis.

Ergebnis: Erfolgreiche Integration von online und stationär ohne Kannibalisierung, Online-Umsatzanteil stieg auf 18% nach zwei Jahren, gleichzeitig Stabilisierung der Filialen durch neue Services und Erlebnisqualität, Optimierung des Filialnetzes bei Steigerung der Gesamtprofitabilität um 12%, deutlich verjüngter Kundenstamm.

Erfolgsfaktoren: Ganzheitlicher Ansatz statt isolierter Online-Shop, Neudenken der stationären Rolle, konsequentes Change Management, schrittweise Umsetzung

Verbundstrategie

[04]

Thema: Drogerie-Verbundgruppe

Ausgangssituation: 250 selbstständige Drogeriemärkte, zunehmender Druck durch große Ketten (dm, Rossmann, Müller), heterogene Aufstellung der Mitglieder, fehlende gemeinsame strategische Ausrichtung, sinkende Attraktivität der Mitgliedschaft

Vorgehen: Analyse der Wettbewerbssituation und der Stärken/Schwächen der Mitglieder, Entwicklung einer Differenzierungsstrategie mit Fokus auf Beratung und Service, Erarbeitung eines Beratungskonzepts und Schulungsprogramms, Aufbau eines Benchmarking-Systems für Mitglieder, Definition gemeinsamer Marketingaktivitäten.

Ergebnis: Klarere Positionierung der Gruppe im Markt (“Die Beratungs-Drogerie”), Steigerung der durchschnittlichen Mitgliederumsätze um 12%, Verbesserung der Kundenzufriedenheit (NPS plus 15 Punkte), Gewinnung von 35 neuen Mitgliedern in zwei Jahren, deutlich gestärkte Marktposition.

Erfolgsfaktoren: Balance zwischen gemeinsamen Standards und individueller Umsetzung, echter Mehrwert für Mitglieder, professionelles Marketing, Benchmarking als Anreiz

Generationswechsel

[05]

Thema: Baumarkt-Kette

Ausgangssituation: 14 Standorte, Gründer möchte altersbedingt übergeben, Nachfolger (Sohn) vorhanden aber mit neuen Ideen, Unternehmen wirtschaftlich solide aber mit rückläufiger Dynamik, Unsicherheit über Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells

Vorgehen: Strategieklausur mit Alt- und Neu-Geschäftsführung sowie Führungsteam, Analyse der Marktentwicklung im Baumarkt-Segment, Bewertung von Zukunftsoptionen (Status quo, Wachstum, Spezialisierung, Digitalisierung), Entwicklung einer Zukunftsstrategie mit Fokus auf Profi-Kunden und Services, Begleitung des Generationswechsels

Ergebnis: Erfolgreiche Übergabe mit gemeinsam entwickelter Zukunftsvision, strategische Neuausrichtung auf Profi-Kunden (Handwerker, Gewerbetreibende) bei Beibehaltung des Endkunden-Geschäfts, Aufbau digitaler Services (Online-Bestellung, Lieferservice, Projektplanung), Umsatzsteigerung um 15% in zwei Jahren bei verbesserter Profitabilität

Erfolgsfaktoren: Einbindung beider Generationen, Respekt für Tradition bei gleichzeitiger Innovation, klare Rollenteilung, externe Moderation

Portfoliostrategie

[06]

Thema: Elektronik-Fachmarkt-Kette

Ausgangssituation: 22 Standorte mit sehr heterogener Performance (von hochprofitabel bis defizitär), keine systematische Portfoliostrategie, Unsicherheit über Investitionsentscheidungen und strategische Prioritäten

Vorgehen: Detaillierte Analyse aller 22 Standorte nach einheitlichen Kriterien, Entwicklung einer Standorttypologie und Strategien pro Typ, Identifikation von Optimierungspotenzialen, Bewertung strategischer Optionen, Priorisierung von Investitionen

Ergebnis: Transparenz über Portfolio mit klaren Handlungsempfehlungen, strategische Fokussierung auf erfolgversprechende Standorte, Optimierung unrentabler Standorte, gezielte Investitionen, Steigerung der durchschnittlichen Profitabilität um 18%

Erfolgsfaktoren: Systematische Bewertung statt Bauchgefühl, Mut zu klaren Entscheidungen, fokussierte Investitionen, professionelle Steuerung

FÜR WEN IST STRATEGIEBERATUNG RELEVANT?

Unterschiedliche Akteure, spezifische Herausforderungen

Strategieberatung richtet sich an verschiedene Akteure im Handelsökosystem - jeder mit eigenen strategischen Fragestellungen:
Filialisierte Handelsunternehmen Ihre Herausforderung: Steuerung komplexer Filialnetze, Skalierung von Konzepten, Balance zwischen Standardisierung und lokaler Anpassung

Relevante strategische Themen:

  • Expansionsplanung und Wachstumsstrategien
  • Filialnetzoptimierung und Portfoliostrategien
  • Steuerungskonzepte für dezentrale Strukturen
  • Skalierung und Rollout von Konzepten
  • Performance-Management für Filialen
  • Performance-Management für Filialen

Der Nutzen: Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl, systematisches Wachstum, optimiertes Portfolio, profitables Wachstum

Franchise-Systeme und Franchisegeber Ihre Situation: Wachstum des Systems, Partnergewinnung, Balance zwischen Systemstandards und unternehmerischer Freiheit

Relevante strategische Themen:

  • Systemstrategie und Marktpositionierung
  • Franchisepartner-Akquise und Wachstumsstrategien
  • Leistungsportfolio der Systemzentrale
  • Qualitätssicherung und Standards
  • Digitalisierung des Systems
  • Konfliktmanagement und Interessenausgleich

Der Nutzen: Attraktives System für Partner, beschleunigtes Wachstum, höhere Partnerzufriedenheit, professionelle Systemsteuerung

Verbundgruppen und Kooperationen Ihr Anliegen: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, Mehrwert für Mitglieder, Differenzierung gegenüber Ketten

Relevante strategische Themen:

  • Verbundstrategie und Positionierung
  • Leistungsportfolio für Mitglieder
  • Mitgliedergewinnung und -bindung
  • Gemeinsame Marketingstrategien
  • Benchmarking und Best-Practice-Transfer
  • Digitale Plattformen und Services

Der Nutzen: Gestärkte Marktposition, zufriedenere Mitglieder, Wachstum der Gruppe, klare Differenzierung

Handelskonzerne und große Retailer Ihr Anforderung: Externe Perspektiven, Benchmarking, Kapazitätserweiterung, Spezialexpertise

Relevante strategische Themen:

  • Markt- und Wettbewerbsanalysen
  • Benchmarking national und international
  • Bewertung strategischer Optionen
  • Moderation von Strategieprozessen
  • Due Diligence bei Akquisitionen
  • Transformationsprojekte

Der Nutzen: Unabhängige Außensicht, Zugang zu Benchmarks, methodische Expertise, zusätzliche Kapazität

Mittelständische Einzelhändler Ihre Situation: Zukunftssicherung, Generationswechsel, Wachstumsentscheidungen, Modernisierung

Relevante strategische Themen:

  • Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells
  • Positionierung gegenüber Ketten
  • Nachfolgeplanung und Übergabe
  • Modernisierung und Digitalisierung
  • Investitionsentscheidungen (Sortiment, Technologie, Expansion)
  • Professionalisierung der Steuerung

Der Nutzen:Externe Expertise ohne eigene Strategieabteilung, objektive Bewertung, pragmatische Lösungen, Zukunftssicherung

Konsumgüterindustrie mit Vertriebsstrategien Ihr Fokus: Optimierung des Vertriebs, Channel-Strategien, Handelspartnerschaften

Relevante strategische Themen:

  • Vertriebsstrategien und Kanalauswahl
  • Handelspartner-Bewertung und -Entwicklung
  • Category-Strategien
  • Trade-Marketing-Optimierung
  • Direktvertrieb und D2C-Strategien
  • Retail-Insights und Marktanalysen

Der Nutzen: Retail-Perspektive auf Vertriebsfragen, Handelskompetenz, Marktdaten, Netzwerk zu Händlern

EXPERTEN-INTERVIEW

5 Fragen an den erfahrenen Strategieberater

Prof. Dr. Philipp Hoog, Partner BBE Handelsberatung GmbH
Prof. Dr. Philipp Hoog leitet die Strategieberatung bei der BBE Handelsberatung und begleitet Handelsunternehmen bei strategischen Weichenstellungen. Im Interview erklärt er, worauf es bei erfolgreicher Strategieentwicklung im Handel wirklich ankommt.
Frage [   01   ]
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Was zeichnet Ihren Ansatz in der Strategieberatung aus?

Prof. Dr. Philipp Hoog:

“Unser Ansatz basiert auf drei Säulen, die uns von klassischen Unterneh-mensberatungen unterscheiden:

Erstens: Tiefes Retail-Spezialwissen. Wir sind seit über 70 Jahren ausschließlich im Handel tätig. Wir kennen die Besonderheiten jeder Handelsbranche – von Lebensmittel über Fashion bis Baumarkt. Diese Branchenexpertise ist durch nichts zu ersetzen.

Zweitens: Methodische Exzellenz kombiniert mit operativer Erfahrung. Unsere Berater sind keine reinen Theoretiker, sondern haben jahrelange operative Handelserfahrung. Wir wissen, was in der Praxis funktioniert und was nicht.

Drittens: Umsetzungsorientierung. Wir entwickeln keine Strategiepapiere für die Schublade, sondern begleiten die Umsetzung bis zur erfolgreichen Verankerung. Strategie und operative Umsetzung gehören für uns zusammen.”

Welche Rolle spielen Daten und Analysen in Ihrer Beratungsarbeit?

Prof. Dr. Philipp Hoog:

“Daten sind die Grundlage jeder belastbaren Strategieentwicklung. Bei BBE arbeiten wir mit einem umfassenden Datenpool aus über 70 Jahren Handelsforschung – Marktdaten, Benchmarks, Standortanalysen, Konsumentenverhalten.

Für jedes Strategieprojekt führen wir systematische Analysen durch: Markt- und Wettbewerbsanalysen, Kundenbefragungen, Standortpotenzialanalysen. Wir nutzen unseren BBE Strategie-Navigator für die Positionierungsanalyse und greifen auf Benchmarks aus hunderten erfolgreichen Projekten zurück.

Diese Datenbasis schafft Gewissheit. Unsere Kunden treffen strategische Entscheidungen nicht auf Basis von Bauchgefühl, sondern auf Basis fundierter Fakten. Das erhöht die Erfolgsquote deutlich – die Zahlen belegen das: 23% höhere Erfolgsquote bei datenbasierten Strategieentscheidungen.”

Wie stellen Sie sicher, dass Strategien nicht nur entwickelt, sondern auch umgesetzt werden?

Prof. Dr. Philipp Hoog:

“Das ist tatsächlich der entscheidende Punkt. Wir sehen Strategieberatung als Prozess, nicht als einmaliges Projekt.

Konkret bedeutet das: Wir entwickeln nicht nur die Strategie, sondern auch konkrete Umsetzungsroadmaps mit Meilensteinen, Verantwortlichkeiten und KPIs. Wir arbeiten mit Workshop-Formaten, die die Organisation von Anfang an einbinden – Geschäftsführung, Führungskräfte, relevante Stakeholder.

Und ganz wichtig: Wir begleiten die Umsetzung operativ. Projektmanagement, kontinuierliches Controlling, regelmäßiges Reporting, Coaching der Verantwortlichen. Wir bleiben so lange dabei, bis die Strategie erfolgreich verankert ist.
Diese Umsetzungsbegleitung ist für uns integraler Bestandteil der Strategieberatung. Denn die beste Strategie nützt nichts, wenn sie nicht in konkrete Maßnahmen übersetzt und tatsächlich umgesetzt wird.”

Welche Bedeutung hat die Einbindung der Organisation in Strategieprozessen?

Prof. Dr. Philipp Hoog:

“Eine zentrale Bedeutung. Strategien, die im Elfenbeinturm entwickelt werden, scheitern an der Umsetzung.

Deshalb arbeiten wir intensiv mit Workshop-Formaten und Strategieklausuren. Wir moderieren den Strategieprozess, aber wir entwickeln die Strategie gemeinsam mit der Geschäftsführung und dem Führungsteam. Das schafft Commitment und Identifikation.

Besonders bei Transformationen ist das erfolgskritisch. Wenn beispielsweise ein traditioneller Händler auf Omnichannel umstellt oder ein Generationswechsel ansteht, braucht es intensive Change-Management-Arbeit. Wir nehmen Ängste ernst, kommunizieren transparent, befähigen Führungskräfte.

Bei der BBE verstehen wir uns als Sparringspartner auf Augenhöhe. Wir bringen die methodische Expertise und das Branchen-Know-how ein, aber die Strategie muss vom Unternehmen selbst getragen werden. Nur dann funktioniert die Umsetzung.”

Was macht die BBE Handelsberatung als Partner für Strategieberatung im Handel besonders?

Prof. Dr. Philipp Hoog:

“Drei Dinge machen uns besonders:

Erstens: Unsere Fokussierung. Wir sind keine Generalisten, die heute Automotive und morgen Handel beraten. Wir sind seit über 70 Jahren ausschließlich im Handel tätig – mit 180 spezialisierten Retail-Experten. Diese Fokussierung schafft eine Tiefe an Branchen-Know-how, die einzigartig ist.

Zweitens: Unsere Breite. Wir decken alle Beratungsfelder im Handel ab – von Strategieberatung über Standortberatung bis Marktforschung. Wir können Strategieprojekte mit Standortanalysen, Marktforschung oder Immobilienberatung kombinieren. Diese Verzahnung schafft Mehrwert.

Drittens: Unsere Erfahrung. In über 70 Jahren haben wir hunderte Handelsunternehmen begleitet – vom mittelständischen Fachhändler bis zum großen Filialisten, von Franchise-Systemen bis Verbundgruppen. Wir kennen die Herausforderungen jeder Betriebsform und können auf bewährte Lösungsansätze zurückgreifen.

Das ist der Grund, warum wir 12 Jahre in Folge als ‘Beste Unternehmensberater’ im Bereich Konsumgüter & Handel ausgezeichnet wurden. Und warum unsere Kunden langfristig mit uns zusammenarbeiten.”

Sie stehen vor strategischen Weichenstellungen und möchten fundierte Entscheidungsgrundlagen? Ob Positionierung, Expansion oder Transformation – sprechen Sie mit uns über Ihre Herausforderungen. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung zu möglichen Lösungsansätzen.
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